Unsere Leistungen

Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Weitere Informationen zum Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm erhalten Sie auf www.frueh-erkennen.at

Kostenlose Serviceline: 0800 500 181

Unsere Leistungen

SKELETT

Röntgen sämtlicher Skelettabschnitte

Wir haben mit dem Definium 5000 ein modernes digitales Aufnahmegerät von GE, wobei die Bildgebung direkt digital im PACS (Archivsystem) gespeichert wird. Die Bild- und Gerätequalität unterliegt einer strengen regelmäßigen Kontrolle.

Die Untersuchung wird unmittelbar auf einem Monitor sichtbar und kann bei eventueller Fehleinstellung sofort wiederholt werden. Es bringt der Röntgendiagnostik eine Verbesserung bezüglich Bildqualität und eine Verringerung an Strahlenbelastung über 30 %.

Sämtliche Untersuchungen werden in das PACS übernommen d. h. sie werden in ein Bildarchivierungssystem übernommen und können über Jahre gespeichert werden. Sie sind somit jederzeit abrufbereit und reproduzierbar.

Röntgen sämtlicher Skelettabschnitte sind Übersichts-aufnahmen z. B. Wirbelsäule; Schädelröntgen; Nasennebenhöhlen; Becken; Schulter-, Ellbogen- sowie Handgelenke; Hüft-, Knie- und Fußgelenke; Spezialeinstellungen vom Innenohr (Pyramiden); Nasenskelett; Geschichtsschädelaufnahmen (Orbita) usw.

Einsatzgebiete:

  • Knochenbrüche (Frakturen)
  • Degenerative Erkrankungen
  • Abnützungserscheinungen an Gelenken (Arthrosen)
  • Stoffwechselbedingte Knochenveränderungen
  • (z. B. Osteoporose, Diabeteserkrankungen, Gicht)
  • Entzündliche Knochen- und Gelenksveränderungen (Osteomyelitis, Arthritis)
  • Skelettveränderungen bei bösartigen Grund-erkrankungen (z. B. Metastasen oder primären Knochentumoren)
  • Fehlhaltungen oder Fehlstellungen von Gelenken oder der Wirbelsäule (Skoliose, Kyphose), Beckenschiefstand bei Beinlängendifferenz, Fußfehlstellungen, Hammer-zehen usw.

Panoramaröntgen:

Dient zur Orientierung von Zahnfehlstellungen (Zahnstatus), Nachweis von Zahnwurzelbeherdungen (Granulomen) sowie Knochenveränderungen des Ober- und Unterkiefers.

Konventionelle Tomographie:

Gegebenenfalls werden zur schnelleren Orientierung fraglicher Befunde kurzfristig Schichtaufnahmen in konventioneller (herkömmlicher) Art von Skelettabschnitten nach Terminvereinbarung durchgeführt.

Alternativ zur weiteren Abklärung wird in den meisten Fällen jedoch eine computertomographische Untersuchung vorgezogen und ein Termin mit CT- oder MR-Instituten vereinbart bzw. empfohlen.

HERZ / LUNGE | THORAX

Thoraxröntgen | Röntgenuntersuchungen ohne Kontrastmittel

Die Thoraxuntersuchung ist eine schnelle und einfache Übersicht über ein vielfältiges Spektrum unter-schiedlichster Erkrankungen. Hierbei werden die Organe des Brustkorbs dargestellt.

Man unterscheidet den knöchernen Thorax und die Aufnahme der Thoraxorgane.

Zu den Organen zählen:
Lunge, Herz, Luftröhre, Speiseröhre, Zwerchfell und darunter liegende Organe wie Leber, Magen, Milz etc., nativer Darstellung (ohne Kontrastmittel).

Dem Arzt ist es auf diese Weise möglich, eine Lungenentzündung, Lungentumoren, Lungenembolien, Herzvergrößerungen, Herzfehler, Rippenfrakturen, Anomalien etc. zu erkennen oder zu verdächtigen.

Beim geringsten Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen werden im Anschluss weiterführende Untersuchungen (CT, MRT, Szintigraphie) angeordnet.

Abdomenübersicht:

Hiermit wird eine Übersichtsaufnahme des Bauchraums in kontrastmittelfreier Situation durchgeführt. Es können unter anderem folgende Veränderungen nachgewiesen werden: Freie Luft im Bauchraum nach ev. Magen- bzw. Darmperforation, erweiterte Darmschlingen bei Darm-verschluss, Gefäßverkalkungen, kalkdichte Nieren- oder Gallensteine, Knochenbrüche usw..

Bei ernsthaften Erkrankungen werden im Anschluss weitere Untersuchungen wie Ultraschall, CT oder MRT angeordnet bzw. veranlasst.

NIEREN | AUG

Nierenröntgen Ausscheidungsorgane (AUG)

Allgemeines:

Das Nierenröntgen ist eine Röntgenuntersuchung der ableitenden Harnwege. Mit Hilfe des nierengängigen Kontrastmittels wird das komplette Harnwegssystem ausgehend von den Nieren über Nierenbecken, die beiden Harnleiter und die Harnblase sichtbar gemacht.

Einsatzgebiete:

  • Nierenkolik mit Verdacht auf Nierensteine. Blut im Harn.
  • Blasenentleerungsstörungen, Restharn.
  • Nierentumoren, Missbildungsverdacht, Senk- oder Wandernieren usw.

Vorbereitung:

Eine genaue Vorbereitung ist für die Qualität der Untersuchung unentbehrlich.

  • Am Vortag möglichst keine blähenden Stoffe, gegebenenfalls Lefax oder ähnliches.
  • 4 Stunden nüchtern.
  • Ein Glas Flüssigkeit darf getrunken werden.
  • Termin möglichst früh am Vormittag oder sonst ab 16 Uhr ohne Einnahme eines Mittagessens.
  • Eine Kontrastmittelinformationsschrift wird nach der Anmeldung dem Patienten mitgegeben.

Wann darf ein Nierenröntgen nicht durchgeführt werden?

  1. Mögliche oder gesicherte Schwangerschaft.
  2. Eingeschränkte Nierenfunktion. Erhöhter Kreatinin oder Harnstoffwert.
  3. Jodallergie.

Untersuchungsablauf:

Zur Durchführung des AUG wird ein jodhältiges, nierengängiges Kontrastmittel in eine Vene am Unterarm injiziert (Bolus) oder über eine Infusionsflasche angehängt (Infusion).

Anschließend werden Röntgenaufnahmen in ganz bestimmten Zeiten angefertigt. Bei Harnstauung werden Spätaufnahmen angefertigt (z.B. Steinleiden).

Ergänzend wird immer eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und der ableitenden Harnwege durchgeführt.

Nach Ende der Untersuchung werden die Aufnahmen am Monitor angezeigt und der Befund mit dem Patienten besprochen.

VENEN | PHLEBOGRAPHIE

Venen (Phlebographie)

Darstellung der Venen vor allem der Beine gegebenenfalls auch der Arme.

Einsatzgebiete:

Mit dieser Untersuchung ist eine sehr genaue Darstellung der Venen und der Venenklappen möglich. Dabei können Blutgerinnsel (Thrombosen) sicher erkannt werden. Weiters dient sie zur Grundlage und zur Übersicht einer geplanten Krampfaderoperation (Varizen), wobei die Ursache der Krampfaderbildung oder seltene Variationen dargestellt werden.

Wann darf eine Phlebographie nicht durchgeführt werden (Kontraindiktation)?

  1. Mögliche oder bestätigte Schwangerschaft
  2. Eingeschränkte Nierenfunktion (erhöhter Kreatinin- oder Harnstoffwert).
  3. Bekannte Jodallergie.

Vorbereitung:

Eine genaue Vorbereitung ist für die Qualität der Untersuchung unentbehrlich.

  • 4 Stunden nüchtern.
  • Ein Glas Flüssigkeit darf getrunken werden.
  • Termin möglichst früh am Vormittag oder sonst ab 16 Uhr ohne Einnahme eines Mittagessens.
  • Eine Kontrastmittelinformationsschrift wird nach der Anmeldung dem Patienten mitgegeben.

Untersuchungsablauf:

Der Patient muss zur besseren Darstellung der Fußvenen vor Untersuchungsbeginn ein Fußbad (10 bis 15 Minuten lang) vornehmen.

Im Anschluss wird der Patient auf dem Untersuchungs-tisch in halbschräger Position positioniert. Es wird eine kleine Vene an der Oberseite der großen Zehe oder, am Fußrücken, oder bei Armphlebographie am Handrücken punktiert, über eine kleine Nadel wird anschließend Kontrastmittel langsam eingespritzt.

Unter Sicht wird am Monitor der Verlauf des Kontrast-mittels in den Venen beobachtet und anschließend werden Röntgenaufnahmen durchgeführt.

Die Untersuchung kann am Monitor sofort beurteilt werden, die Dokumentation erfolgt über Film oder Papierausdruck. Falls noch weitere Aufnahmen notwendig sind, kann noch eine Spezialeinstellung im Anschluss durchgeführt werden, oder es werden spezielle Krampfaderkomplexe nochmals punktiert (Varicographie).

Am Ende der Untersuchung werden sämtliche Nadeln entfernt und der Arzt bespricht mit dem Patienten das Ergebnis der Untersuchung.

ULTRASCHALL | SONOGRAPHIE

Ultraschall (Sonographie)

Mit Ultraschall werden sowohl innere Organe als auch Gefäße bzw. Weichteile untersucht.

Abdomensonographie:

Darunter versteht man die Untersuchung der Bauchorgane d. s. Leber, Gallenblase, Pankreas, Milz, Niere, Nebennierenrinde, große Blutgefäße sowie Unterbauchorgane.

Smallpart-Sonographie:

Damit werden Weichteile d. h. Muskulatur, oberflächliche Raumforderungen (z. B. Lipome), Lymphknoten oder Gelenke (z. B. Schultergelenke) untersucht.

Farbduplexsonographie:

Unter Farbdoppler-Sonographie werden Gefäßunter-suchungen durchgeführt, d. s. Untersuchungen der Halsschlagader (Carotissonographie) sowie der Arterien oder Venen von Extremitäten (Arme oder Beine).

Mit der Farbduplex-Sonographie wird die Strömungsgeschwindigkeit und die Abklärung von Gefäßverkalkungen (Stenosen) untersucht. Insbesondere eignet sich diese Methode auch zur Untersuchung zum Ausschluss von Venenthrombosen und stellt zum Teil eine Alternative zur Phlebographie dar.

Für die Untersuchung der Weichteile oder Gefäße ist keine spezielle Vorbereitung notwendig.

SPEZIAL | MARKIERUNG

Markierung von nicht tastbaren malignitätsverdächtigen Läsionen:

In unserer Ordination können wir nicht tastbare Tumoren, d.h. malignitätsverdächtige Mikroverkalkungen oder sehr kleine Verschattungen mittels stereotaktischer Markierungseinrichtung millimetergenau markieren.

Dies wird weitgehend schmerzlos nach Lokalanästhesie durchgeführt indem ein Markierungsdraht (Hookwire) an die suspekte Läsion herangeführt wird.

Ultraschallgezielte Markierungen:

Eine nicht tastbare Läsion kann auch sonographisch mit Markierungsdraht markiert werden, sofern die Läsion gut mit Ultraschall erkennbar ist. Dabei wird ebenfalls nach Lokalanästhesie der Draht zur sichtbaren Läsion herangeführt.

Die Markierungen werden zumeist am Tag der Operation in unserer Ordination durchgeführt.

Intraoperativ wird vom Chirurgen eine gewebe-schonende Entnahme des suspekten Areals in unmittelbarer Nähe der Drahtspitze entfernt, sodass stets ein guter kosmetischer Erfolg gewährleistet ist.

DIGITALE MAMMOGRAPHIE

Digitale Mammographie:

Seit Juni 07 werden bei uns alle Mammographien digitaldurchgeführt.

Der Vorteil der sog. digitalen VOLLFELD-Mammographieist eine direkte digitale Übertragung der Bildinformation in den Computer mit maximaler Informations-Ausbeute.

Die durchgeführte Aufnahme wird sofort direkt neben der Mammographie am Bildschirm angezeigt, falls notwendig, kann sofort korrigiert oder eine weitere ergänzende Einstellung durchgeführt werden. Anschließend werden die Bilddaten im Computer eingespeichert und zur Befund-ung dem Arzt auf einen eigenen Befundungsmonitor (5 Megapixel) übermittelt.

Die Bildqualität ist im Vergleich zur herkömmlichen Mammographie mindestens gleichwertig bzw. zum Teil wesentlich besser, insbesonders bei sehr dichtem Brustgewebe und bei ausgeprägter Mastopathie.

Am Monitor wird die Aufnahme vergrößert dargestellt, verdächtige Areale können ohne wesentlichen Qualitätsverlust gezoomt (nochmalige Vergrößerung) beurteilt werden.

Ein weiterer Vorteil der direkten digitalen Mammographie ist eine Dosisverringerung um etwa 30 % im Vergleich zur konventionellen Mammographie!

Alle digital durchgeführten Mammographien werden im PACS (Bildarchiv-Computersystem) gespeichert und sind sofort bei Kontrolle verfügbar.

Das Ergebnis sämtlicher Untersuchungen wird sofort mit dem Patienten besprochen, falls notwendig wird noch eine zusätzliche Ebene aufgenommen oder weitere Maßnahmen wie Punktion oder Operation angeordnet.

Allgemeines:

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust.

Sie dient der Brustkrebsfrüherkennung. Je früher Brust-krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Brustkrebs stellt die häufigste bösartige Erkrankung der Frau dar.

Die meisten Erkrankungen liegen zwischen dem 50. und 60. Lebensalter. In Österreich erkrankt statistisch jede 8. Frau irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs.

Das operative Vorgehen ist größenabhängig. Je kleiner die Tumorgröße umso wahrscheinlicher kann eine brust-erhaltende Operation erfolgen (BET). Die Treffsicherheit der Mammographie hängt vom jeweiligen Gewebetyp ab (ACR-Index 1 bis 4) und wird in Dichteprozent (25 – 100 %) angegeben.

Eine zusätzlich durchgeführte Ultraschalluntersuchung kann die Mammographie nicht ersetzen, jedoch ergänzen. Besonders bei mammographisch dichtem Gewebe kann der Ultraschall Tumoren zum Nachweis bringen, die mammographisch nicht ausreichend erkenn-bar sind. Eine Ultraschalluntersuchung wird in unserer Ordination nach Durchführung der Mammographie im Rahmen der allgemeinen Untersuchung der Brust (Inspektion, Palpation) immer angeschlossen.

Qualitätszertifikat:

Unsere Ordination ist seit 2005 mit dem Qualitätszertifikat der Bundesfachgruppe Radiologie der österreichischen Ärztekammer (BURA) für Mammadiagnostik ausgezeichnet.

Dadurch können Sie sicher sein, dass in unserer Ordi-nation die Mammographie gemäß dem höchsten Qualitätsstandard durchgeführt wird. Dieser Qualitätsstandard betrifft die technische Ausstattung, die regelmäßige Arzt- und Mitarbeiterschulung und natürlich auch die tägliche Qualitätskontrolle.

Wie oft sollte eine Mammographie durchgeführt werden?

Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr sollte eine Basismammographie durchgeführt werden. Eine regelmäßige Mammographie wird ab dem 40. Lebensjahr zwischen 1 und 2 Jahren empfohlen, ab dem 70. Lebensjahr alle 2 Jahre.

Bei erhöhtem Risiko, das heißt bei Auftreten von Brust-krebs in der nächsten Verwandtschaft (Eltern, Großeltern) wird eine regelmäßige Mammographiekontrolle ab dem 30. Lebensjahr in 1 bis 1 ½ Jahren empfohlen.

Wann sollte eine Mammographie durchgeführt werden?

Bei tastbaren Knoten in der Brust, anhaltenden Schmerzen auch nach der Regel oder akuten Entzündungszeichen sollte eine Mammographie und Sonographie so rasch wie möglich durchgeführt werden.

Untersuchungsablauf:

Die weibliche Brust, gegebenenfalls auch die männliche Brust wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Dabei ist die Bildqualität umso besser und die Strahlenbelastung umso geringer je mehr die Brust komprimiert wird.
Eine schmerzhafte Kompression ist auf jeden Fall zu vermeiden. Unsere geschulten Assistentinnen achten hier besonders sorgfältig auf die bestmögliche Toleranz.

Wird die Mammographie am 5. bis 10. Zyklustag durchgeführt, ergeben sich folgende Vorteile: Die Brust ist besser komprimierbar, die Brustkompression ist weniger schmerzhaft, die Transparenz des Drüsenkörpers ist erhöht und das theoretische Strahlenrisiko wird reduziert. Bei Patientinnen, die keine Regelblutung mehr haben, kann die Untersuchung jederzeit durchgeführt werden.

Von jeder Brust werden normalerweise 2 bis 3 Bilder (Ebenen) angefertigt. Anschließend wird nach kurzer Wartezeit der Radiologe in Kenntnis der Mammographie-aufnahmen und einer eventuellen Änderung im Vergleich zu den mitgebrachten Vergleichsaufnahmen die oder den Patienten untersuchen. Immer führt er im Anschluss eine Ultraschalluntersuchung durch.

Wichtig ist, dass Sie alte Vergleichsmammographien mitbringen!

Der Vergleich der aktuellen Untersuchung ist mit älteren Voraufnahmen für die Qualität des Befundes von großer Bedeutung.

Auf Wunsch können die durchgeführten Mammographie-Aufnahmen bei uns archiviert werden. Der zuweisende Arzt bekommt den Befund selbstverständlich zugesandt.

Wann sollte eine Mammographie nicht durchgeführt werden?

Bei möglicher oder gesicherter Schwangerschaft.

SPEISERÖHRE | SCHLUCKAKT

Schluckaktröntgen – Röntgen der Speiseröhre | Untersuchungen mit Kontrastmittel

Einsatzgebiete:

Bewegungsstörungen, Erweiterungen oder Verengungen der Speiseröhre, Erkrankungen des Schluckmechanismus, Nachweis von Tumoren oder entzündliche Veränderungen der Speiseröhre.

Vorbereitung:

  • Bei vermuteter Refluxerkrankung bitte nüchtern zur Untersuchung kommen.

Untersuchungsablauf:

Sie bekommen ein Röntgenkontrastmittel zum Trinken. Der gesamte Trinkvorgang kann nun mittels Durchleuchtung auf einem Monitor bildlich dargestellt werden, auf Röntgenbildern und gegebenenfalls mittels Videofilms dokumentiert werden. Um alle Bereiche der Speiseröhre gut einsehen zu können müssen Sie während der Untersuchung verschiedene Positionen einnehmen.

Bei speziellen Fragestellungen (Reflux) wird der Untersuchungstisch in die horizontale und anschließend in Kopftieflage umgelegt. Unter Durchleuchtung werden Sie in halber Seitenlage aufgefordert, Wasser aus einem Trinkröhrchen zu trinken (Wassersiphontest).

MAGEN

Doppelkontrastmitteluntersuchung

Einsatzgebiete:

Das Magenröntgen ist bei bestimmten Fragestellungen wie z.B. bei Klärung funktioneller Beschwerden, der Refluxkrankheit oder bei Transportstörungen der Nahrung ein unverzichtbarer Bestandteil der Diagnostik. Neben funktionellen Störungen können auch Veränderungen wie Entzündungen, Geschwüre, Aus-sackungen der Magen- oder Darmwand und Tumore dargestellt werden. Die Darstellung des Magens wird immer mit der Darstellung des Zwölffingerdarms (Duodenum) und der Speiseröhre kombiniert.

Bei auffälligem Befund wird eine weitere Untersuchung veranlasst z. B. bei Gastroskopie mit Biopsie (Gewebs-untersuchung), CT oder MRT.

Vorbereitung:

Eine genaue Vorbereitung ist für die Qualität der Untersuchung unentbehrlich.

  • Die Untersuchung sollte möglichst früh am Vormittag durchgeführt werden.
  • Sie müssen nüchtern in die Ordination kommen, d.h. mindestens 8 Stunden vorher keine feste Nahrung zu sich nehmen und auch nicht rauchen.
  • Dringend notwendige Tabletten können auch am Tag der Untersuchung eingenommen werden.

Untersuchungsablauf:

Die Untersuchung erfolgt an einem kippbaren Untersuchungstisch. Sie werden dazu zwischen Tisch- und Bildverstärker positioniert. Alle röntgendichten, metallischen Gegenstände z.B. Schmuck, Gürtel stören im Untersuchungsbereich und müssen vorher abgelegt werden. Auch künstliche Zähne sollten, soweit dies möglich ist, vor der Untersuchung entfernt werden.

Am Beginn der Untersuchung müssen Sie eine geringe Menge Brausepulver schlucken, zum Nachspülen bekommen Sie ein Schluck Wasser. Es entsteht nun CO2 (Kohlensäure) und der Magen wird dadurch aufgedehnt. Nun müssen Sie etwa 100 bis 200 ml Kontrastmittel (Barium) trinken. Dabei entsteht der für die Beurteilung notwendige Doppelkontrast.

Zur Ausschaltung der Eigenbewegung des Magens (Peristaltik) wird Ihnen am Beginn der Untersuchung ein Medikament (Glucargon 0,2 ml) intravenös verabreicht. Anschließend müssen Sie sich im Liegen ein bis zweimal um die eigene Achse drehen, damit die Schleimhaut mit dem Kontrastmittel optimal benetzt wird.

Danach macht der Untersucher in verschiedenen Positionen Aufnahmen von allen Regionen des Magens und des Zwölffingerdarms.

Nach Beendigung der Untersuchung werden die Bilder am Monitor erörtert und das Ergebnis mittels Film oder Papier dokumentiert.

In den folgenden Tagen kann der Stuhl wegen des Kontrastmittels (Barium) weißlich hell verfärbt sein, das Kontrastmittel wird vom Darm nicht resorbiert.

DICKDARM | IRRIGOSKOPIE

Dickdarm | Irrigoskopie

Einsatzgebiete:

  • Divertikeln, unklare Durchfälle, Stuhlunregelmäßigkeiten, Blut im Stuhl, Fisteln, Verengungen (Stenosen)
  • Entzündungen (Colitis ulcerosa, Mb.Crohn)
  • Polypen oder Tumore

Wann darf keine Irrigoskopie durchgeführt werden?

  1. Falls vor der Untersuchung eine Darmspiegelung (Kolonoskopie oder Rectoskopie) mit Biopsie durch-geführt wurde, ist ein Intervall von 5 Tagen einzuhalten.
  2. Bei Verdacht auf Perforation der Darmwand.

Vorbereitung:

Eine genaue Vorbereitung ist für die Qualität der Untersuchung entscheidend! Die dafür notwendigen Medikamente werden Ihnen bei der Anmeldung von uns als Rezept verschrieben, eine genaue Informationsschrift zur persönlichen Vorbereitung wird Ihnen ebenfalls mitgegeben. Diese beinhaltet im Wesentlichen folgende Informationen:

3 Tage vor der Untersuchung empfehlen wir schlackenarme Kost:

Z.B. Reis, Nudeln und andere Teigwaren. Kein Obst und Gemüse, keine Hülsenfrüchte.

2 Tage vor der Untersuchung:

  • Morgens: Zwieback, Weißbrot, Tee, ½ Liter Orangensaft, 1 Dulcolax Dragee.
  • Mittags: Klare Rindsuppe gesalzen soviel Sie wollen. Joghurt, viel Flüssigkeit trinken, kein Obst oder Gemüse, keine Hülsenfrüchte, 1 Dulcolax Dragee.
  • Abends: Klare Rindsuppe soviel Sie wollen. 1 Dulcolax Dragee.

1 Tag vor der Untersuchung:

  • Morgens: Zwieback, Weißbrot, Tee, ½ Liter Orangensaft.
  • Um 11 Uhr: Einnahme von X-Prep flüssig. Mindestens 2 bis 3 Liter Flüssigkeit innerhalb 2 bis 3 Stunden. Das heißt mindestens ¼ Liter pro ¼ Stunde.
  • Mittags: ENTFÄLLT!!!
  • Abends: Nur trinken, nichts essen!

Am Untersuchungstag:

Patient muss nüchtern in die Ordination kommen! Dringend notwendige Medikamente können eingenommen werden.

Untersuchungsablauf:

Die Untersuchung wird am Durchleuchtungsgerät durchgeführt. Luft wird als negatives und Bariumsulfat als positives Kontrastmittel verwendet (Doppelkontrast).

Die Untersuchung beginnt im Liegen. Über eine Sonde erfolgt ein Einlauf mit gewärmtem Kontrastmittel (Bariumsulfat).

Anschließend entleeren Sie einen Großteil des Kontrastmittels wieder zurück über die Sonde in den Kontrastmittelbeutel.

Nun wird ca. 1 ml Glukagon intravenös verabreicht um den Darm zu entspannen bzw. die Darmperistaltik (Beweglichkeit) für etwa 10 Minuten zu unterbinden.

Anschließend wird über die Sonde Luft eingeblasen und der Darm kann sich nunmehr schmerzfrei entfalten. Es werden in verschiedenen Positionen Röntgenaufnahmen durchgeführt.

Das Einbringen der Luft kann zu unangenehmer Blähungsempfindung führen. Sollten regelrechte Schmerzen entstehen, ist das unverzüglich dem Arzt zu melden.

Die Untersuchungszeit beläuft sich im Allgemeinen auf etwa 10 Minuten. Nach Entfernen der Sonde werden noch Aufnahmen im Stehen durchgeführt. Am Ende der Untersuchung steht Ihnen eine eigene Toilette mit Pidet zur Verfügung.

Im Anschluss wird die Untersuchung mit dem Patienten am Monitor besprochen, die Dokumentation erfolgt mittels Papier oder Filmausdruck.

Unsere Leistungen 3. März 2016

KONTAKT

Radiologe Dr. Gottfried Veith
Opernring 4, 8010 Graz
Tel.:+43 316 830 10 4
Fax:+43 316 830 10 4 - 4
E-Mail: gottfried.veith@aon.at

ORDINATIONSZEITEN

Montag: 07:30 bis 13:00 Uhr & 16:00 bis 18:30 Uhr
Dienstag: 07:30 bis 13:00 Uhr
Mittwoch: 07:30 bis 13:00 Uhr & 16:00 bis 18:30 Uhr
Donnerstag: 07:30 - 13:00 Uhr
Freitag: 07:30 - 13:00 Uhr

Unsere Ordination ist von 24.12.2018 bis einschließlich 4.01.2019 geschlossen!

Nächste Ordination findet am Montag, 07. Jänner 2019  statt!